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Διαδικασία ψεκασμού χωρίς αέρα: Applikationsverfahren, bei dem der Beschichtungsstoff mit hohem Druck ohne Druckluft durch eine Düse zerstäubt wird. Es eignet sich für große Flächen wie Schiffsrümpfe, Stahlbauten und Industrieanlagen und ermöglicht hohe Schichtdicken in wenigen Arbeitsgängen.

Beim Airless-Spritzverfahren fördert eine Kolben- oder Membranpumpe den Beschichtungsstoff mit hohem Druck, häufig im Bereich von rund 150 bis über 250 bar, zur Spritzpistole. Die Zerstäubung entsteht allein durch die Druckentspannung an der Düse. Damit lassen sich auch hochviskose, lösemittelarme 2K-Materialien in hohen Nassschichtdicken auftragen, was das Verfahren zum Standard im Stahlbau, bei Schiffsrümpfen und im Behälterbau macht. Gegenüber Pinsel und Rolle ermöglicht Airless ein Vielfaches an Flächenleistung und eine gleichmäßigere Schichtdickenverteilung. Wegen der hohen Drücke gelten besondere Arbeitsschutzregeln, etwa für Schläuche, Pistolensicherung und Injektionsverletzungen.

Das Ergebnis hängt stark von der richtigen Einstellung und der Erfahrung des Verarbeiters ab. Wesentliche Parameter sind:

  • Düsengröße und Spritzwinkel passend zu Material und Bauteilgeometrie
  • Spritzdruck, Materialtemperatur und Viskosität
  • Abstand und Führung der Pistole mit gleichmäßiger Überlappung
  • bei kurzer Topfzeit gegebenenfalls Zweikomponenten-Anlagen mit Heizung

Typische Fehler sind Läufer und Gardinen durch zu hohe Schichtdicken, Trockenspritzer bei zu großem Abstand sowie zu dünne Schichten an Kanten, Schweißnähten und schwer zugänglichen Stellen. Diese Bereiche werden deshalb meist vorab mit dem Pinsel vorgelegt (Stripe Coat). Die Nassschichtdicke wird während der Applikation laufend mit dem Messkamm kontrolliert. COATER plant Gerätetechnik, Düsenwahl und Kantenschutz abhängig von Material, Objekt und Umgebungsbedingungen.

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Häufige Fragen: Airless-Spritzverfahren

Antworten auf typische Fragen von Einkäufern, Planern und Werften rund um Airless-Spritzverfahren.

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Airless ist das bevorzugte Verfahren für große, zusammenhängende Flächen wie Schiffsrümpfe, Brücken, Stahlkonstruktionen, Tanks und Industrieanlagen. Es ermöglicht hohe Flächenleistungen und große Schichtdicken pro Arbeitsgang. Für kleine, filigrane oder optisch besonders anspruchsvolle Bauteile ist es weniger geeignet, dort werden eher HVLP oder Airmix eingesetzt. Die Entscheidung hängt außerdem vom Material, der Zugänglichkeit und dem zulässigen Overspray ab.

Während der Applikation misst der Verarbeiter die Nassschichtdicke mit einem Messkamm und rechnet über den Festkörpergehalt auf die spätere Trockenschichtdicke um. Nach der Aushärtung wird die Trockenschichtdicke zerstörungsfrei nach DIN EN ISO 2808 und DIN EN ISO 19840 geprüft. Kanten, Ecken und Schweißnähte erhalten häufig einen zusätzlichen Pinselauftrag als Kantenschutz. Eine gleichmäßige Spritztechnik mit konstantem Abstand ist die wichtigste Voraussetzung.

Beim Airless-Verfahren erfolgt die Zerstäubung ausschließlich durch den hohen Materialdruck an der Düse. Beim Airmix- oder Air-assisted-Verfahren arbeitet die Pumpe mit geringerem Materialdruck, und an der Düse wird zusätzlich Zerstäuberluft zugeführt, um den Spritzstrahl zu formen. Airmix erzeugt dadurch ein feineres, weicheres Spritzbild und ist für dekorative Oberflächen besser geeignet. Airless bietet dagegen die höhere Auftragsleistung für große Flächen und dicke Schichten.