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تحضير السطح: Alle Arbeiten, die den Untergrund für die Beschichtung vorbereiten – etwa Entfetten, Strahlen und Entstauben. Sie ist entscheidend für Haftung und Lebensdauer: Die meisten Beschichtungsschäden gehen auf eine unzureichende Vorbereitung zurück.

Die Oberflächenvorbereitung umfasst alle Arbeitsschritte zwischen dem Ausgangszustand des Bauteils und dem Auftrag der Grundbeschichtung. Ziel ist eine saubere, tragfähige Oberfläche mit einem für das Beschichtungssystem geeigneten Reinheitsgrad und Rauheitsprofil. Fachlich ist sie in DIN EN ISO 12944-4 sowie in den Normenreihen DIN EN ISO 8501, 8502 und 8503 beschrieben. In vielen Schadensanalysen zeigt sich, dass nicht das Beschichtungsprodukt, sondern eine unzureichende Vorbereitung die eigentliche Ursache war.

Zu einer vollständigen Oberflächenvorbereitung gehören je nach Objekt:

  • Entfernen von Öl, Fett und Schmutz, etwa nach SSPC-SP 1 oder mit geeigneten Reinigern
  • Strahlen, Wasserstrahlen oder maschinelles Bearbeiten bis zum geforderten Vorbereitungsgrad
  • Vorbereitung von Kanten, Schweißnähten und Fehlstellen nach DIN EN ISO 8501-3
  • Entstauben und Prüfen der Staubmenge nach DIN EN ISO 8502-3
  • Prüfen auf lösliche Salze, z. B. mit dem Bresle-Verfahren nach DIN EN ISO 8502-6 und -9

Typische Fehler sind unzureichendes Entfetten vor dem Strahlen, Salzrückstände auf scheinbar sauberen Flächen, zu wenig Rauheit und zu lange Standzeiten bis zur Grundierung, in denen sich Flugrost bildet. Auch scharfe Kanten und Schweißspritzer werden oft unterschätzt, obwohl dort die Schichtdicke am geringsten ist. Ein höherer Vorbereitungsaufwand zahlt sich über die Schutzdauer meist mehrfach aus. COATER legt Vorbereitungsgrad, Prüfungen und Abfolge der Arbeiten passend zum gewählten Beschichtungssystem fest.

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الأسئلة الشائعة

Häufige Fragen: Oberflächenvorbereitung

Antworten auf typische Fragen von Einkäufern, Planern und Werften rund um Oberflächenvorbereitung.

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Die Beschichtung kann nur so gut haften wie der Untergrund es zulässt. Rost, Walzhaut, Fett, Staub oder Salze unter der Beschichtung führen zu Haftungsverlust, Blasenbildung und Unterrostung. Diese Schäden zeigen sich oft erst nach Monaten oder Jahren und sind dann aufwendig zu beheben. Deshalb gilt die Vorbereitung als einer der wichtigsten Faktoren für die tatsächlich erreichte Schutzdauer eines Beschichtungssystems.

Üblich ist das Bresle-Verfahren nach DIN EN ISO 8502-6, bei dem eine selbstklebende Prüfzelle auf die Oberfläche geklebt und mit destilliertem Wasser gefüllt wird. Die gelösten Salze werden anschließend über die Leitfähigkeit nach DIN EN ISO 8502-9 bestimmt. Grenzwerte legt die Projektspezifikation oder der Beschichtungshersteller fest. Werden sie überschritten, ist eine zusätzliche Reinigung, zum Beispiel durch Hochdruckwaschen mit Süßwasser, erforderlich.

Für Instandsetzungen, bei denen Strahlen nicht möglich ist, gibt es oberflächentolerante Beschichtungsstoffe, die auch auf handentrosteten Flächen nach St 2 oder St 3 haften. Ihre Leistungsfähigkeit ist aber in der Regel geringer als die eines Systems auf gestrahltem Stahl. Die erreichbare Schutzdauer sollte deshalb realistisch bewertet werden. Eine fachgerechte Bewertung des Altzustands hilft, die wirtschaftlichste Lösung zu finden.